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IntraCor-Verfahren

IntraCor-Verfahren bei Alterssichtigkeit

Die multifokale Hornhaut


Das neuartige IntraCor-Verfahren (intrastromale Correctur) ist eines von zwei laserchirurgischen Verfahren, welches die Hornhaut im Zentrum so umgestaltet, dass 2 Brennpunktebenen auf der Netzhaut wahrgenommen werden können.

Dr. Luis Antonio Ruiz, ein Schüler des berühmten Altlehrvaters der refraktiven Chirurgie Dr. Luis Barraquer, berichtete 2008 auf dem Royal Hawaian Eye Meeting bereits über seine ersten 1000 Behandlungen mit dem IntraCor System der deutschen Laserfirma Femtec (20/10 Perfect Vision, Heidelberg).
Unter der Federführung der Universität Heidelberg wird seit Juli 2008 die Zulassungsstudie für Deutschland durchgeführt. Das Verfahren hat inzwischen das CE-Zeichen für geprüfte Sicherheit erhalten. Sie bestätigt im Wesentlichen die Wirksamkeit der Methode, die bis zu 60% der Nahsehschärfe wiederherstellen kann ohne zu entscheidenden Sehminderung in der Ferne zu führen.

Diese im Wesentlichen nicht invasive Methode beruht darauf die biomechanischen Kräfte der Hornhaut durch hochpräzise Schnitte mit einem Femtosekunden-Laser im Inneren des Hornhautgewebes so umzulenken, dass die optischen Fähigkeiten der Hornhaut ähnlich multifokal werden wie es der Brillenträger vergleichsweise von einer Gleitsichtbrille gewohnt ist.
 
Es ist nun möglich die Behandlung im Inneren (intrastromal) der Hornhaut durchzuführen ohne die Hornhaut eröffnen zu  müssen. Das bedeutet, dass die Behandlung praktisch schmerzfrei abläuft und der Patient bereits nach wenigen Stunden die Verbesserung seiner Sehleistung in der Nähe verspürt.

Die Behandlung dauert ca. 20 Sekunden und wird in lokaler Tropfanästhesie durchgeführt. Solange sich die vom Laser erzeugten Gasbläschen (siehe Video) noch nicht verdunstet sind, bemerkt der Patient zunächst eine Art vernebeltes Sehen für 2-3 h. Den Haupteffekt der Behandlung kann der Patient bereits am nächsten Tag testen. Die Patienten erreichten so gute Nahlesefunktion, dass sie weitgehend auf Lesebrille im Alltag verzichten können. Alle Patienten stellen fest, dass ihre beste Leseleistung allerdings auch gute Lichtverhältnisse erfordert, eine Beobachtung die auch bei anderen Methoden der Presbyopie-Behandlung bekannt ist.

Die besten Ergebnisse werden erreicht bei Patienten, die leicht kurzsichtig oder weitsichtig sind (-0,75sph bis +0,75sph ohne wesentlichen Zylinder).

Als Nachteil dieser Methode muss erwähnt werden, dass es bisher keiner sichere Erkenntnisse gibt, wie man den Eingriff bei einem mit dem Ergebnis unzufriedenen Patienten wieder rückgängig machen kann. Die Methode hat damit das Feld der experimentellen Chirurgie noch nicht verlassen.


intracor-5-min-post2
Ringförmig angeordnete Gasbläschen erzeugt durch den Femtosekunden-Laser
(5 Minuten nach der Behandlung)
LINK zu VIDEO einfügen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
intracor-16h-post-zoom2

Die Gasbläschen sind 16 Stunden nach der OP verschwunden. Mit dem Biomikroskop sichtbare feine Ringstrukturen, die die Multifokalität der Hornhaut begründen.