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Radiäre Keratektomie (RK)

Radiäre Keratektomie (RK)

Die Technik

Mit einem kalibrierten Diamantmesser werden radiale oder/und zirkuläre Schnitte in der Peripherie der Hornhaut ausgeführt, so dass sich die Hornhautwölbung verändert. Durch den Augendruck wölbt sich die periphere Hornhaut nach außen und flacht somit das Zentrum relativ dazu ab. Die Brechkraft im Zentrum der Hornhaut nimmt damit ab und die die Kurzsichtigkeit nimmt ab.

Vorteile

  1. relativ geringer technischer Aufwand
  2. das zentrale optische Zentrum bleibt unberührt
  3. schneller optischer Erfolg bei geringen Schmerzen


Nachteile

  1. mangelnde Genauigkeit
  2. relativ starke tageszeitliche Schwankungen der Brechkraft, d.h. oft benötigt der Patienten zusätzliche Sehhilfen mit unterschiedlichen dpt-Werten die im Tagesverlauf nach Ausprobieren zusätzlich getragen werden müssten
  3. starke irreguläre optische Effekte („Starburst“, „Halo“) bei weiter Pupille, z.B. nächtliches Autofahren
  4. als schwerste und für den Patienten unangenehmste Komplikation gilt der nicht selten über Jahre hinweg zunehmende Trend zur Weitsichtigkeit, die den Patienten zunehmend vor allem in der Nähe und beim Lesen einschränkt.
  5. Ungeeignet für Patienten mit Ambitionen für das Höhenbergsteigen


Zusammenfassung:

Dieses Verfahren (sog. „russische“ Operation nach Fyodorow) hat wegen der mangelnden Genauigkeit und der bald bekannt gewordenen Nebenwirkungen in Deutschland nie richtig Verbreitung gefunden, insbesondere als deutlich wurde, dass nur geringe Brechkraftveränderungen bis ca. -3,0dpt nachhaltig behandelt werden können. Dieses Schnittverfahren der Hornhaut wird heute nur noch in eng umschrieben Grenzen, z.B. zur Verringerung eines Astigmatismus der Hornhaut angewandt.