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Augenklinik Kibosho / Tansania-Hilfsprojekt

Wir engagieren uns für eine bessere Augenversorgung in Tansania.

Die Augenklinik in Kibosho am Kilimanscharo gibt es seit 2009. Unter der Schirmherrschaft der AKO-Traunstein und der langjährigen Aktivität des Kollegen Dr. Josef Dillinger haben wir im dortigen Krankenhaus eine augenärztliche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeit für den Stamm der Chagga geschaffen. Wir haben neben anderen Spendern das augenärztliche Inventar aus Praxisauflösungen von Augenärzten aus Penzberg und Kempten gespendet. Wie auch im letzten Jahr werden wir auch dieses Jahr einen Teil unseres Urlaubes damit verbringen während der Abwesenheit des von der AKO trainierten Dr.Christian Mlundwa die Grundversorgung aufrecht zu erhalten.

Früher haben in Kibosho deutsche Augenärzte in ihrer Urlaubszeit durch ihren operativen Einsatz geholfen den grauen Star zu operieren. Zwischenzeitlich ist es gelungen einen dauerhaft dort arbeitenden tansanischen Augenarzt Dr. Christian Mlundwa für die Arbeit vor Ort zu gewinnen. Er wird in 2012 erstmals über 400 eigene Katarakt-Operationen durchführen. Der graue Star ist in Afrika die häufigste Ursache für Erblindung und ist doch relativ einfach durch eine Augenoperation mit Linseneinpflanzung zu beheben. Die Hauptaufgabe der deutschen Ärzte ist zunehmend Wissenstransfer und technischer Support: die Anleitung zur Selbsthilfe.

Es ist nun auch gelungen eine Grundversorgung mit dem Anfertigen von Brillen zu gewährleisten, denn neben der Augenabteilung haben in dem von der AKO errichteten Gebäude auch ein Optiker einen Räume beziehen können. Auch ein Zahnarzt ist mit 2 Behandlungsstühlen in dem 2009 errichteten Gebäude eingezogen.

Besuchen Sie die Homepage! Helfen Sie mit damit auch andere Menschen sehen und spenden Sie online.

Hier geht es zur Hompage www.aktionskreis-ostafrika.de
Der Arbeitskreis-Ostafrika e.V in Kibosho

Tansania ist einer der ärmsten Länder Afrikas. Viel Menschen leben weit unterhalb der Armutsgrenze und haben keine ausreichende medizinische Versorgung. Häufige Erkrankungen sind Malaria, Dengue-Fiber und HIV-Infektion und Magen-Darmerkrankungen. Kibosho war bisher von der Malaria durch sein Klima auf 2000m Höhe am Kilimascharo relativ vor der Malaria-übertragenden Anopheles-Mücke geschützt. Der Klimawandel führt aber auch hier zu Veränderungen. Ganz besonders schlecht ist die augenmedizinische Situation. Millionen Menschen in Afrika, schon oft Kinder, erblinden an „Grauem Star“ und anderen behandelbaren Augenerkrankungen (s.u.). Durch die weltweite Finanzkrise spitzt sich die Situation im Gesundheitssktor zu.

Kibosho ist das Stammeszentrum eines der vier Chagga-Stämme. Im Zuge der Kolonialpolitik Deutschlands vor dem 1.Weltkrieg wurden hier mit Hilfe des katholischen Schwestern-Ordens erste Krankenversorgungsstrukturen nach westlichem Vorbild geschaffen. Trotz der relativen Nähe der Bezirksstadt Moshi suchen die Bewohner traditionell medizinische Hilfe in Kibosho. Täglich suchen hier unzählige Menschen Hilfe, da sie mit der im Hintergrund wirkenend Hilfe aus Deutschland rechnen können. Blindheit ist in einem armen Land soziales Netz ein existenzbedrohendes Schicksal. Betroffene haben kaum Chancen auf Arbeit und sind auf ihre Familien angewiesen.

Unsere Augenabteilung in Kiboscho ist in einem 2-geschoßigen Gebäude untergebracht. Im Erdgeschoss befinden sich 2 Untersuchungsräume die mit Spaltlampe, Brechwertmess-Instrumenten, Ultraschall und Apotheke ausgestattet ist. Als Wartesaal dient der lange Verbindungsgang. Hier findet sich auch der Operationssaal mit der Umkleide, dem Waschraum und der Patientenvorbereitung.

Die wichtigsten Blindheitsursachen in Tanania:

Grauer Star (Eintrübung der Linse): Mit einer Operation kann das Sehvermögen in der Regel wiederhergestellt werden. Die getrübte menschliche Linse muss entfernt und durch die Einpflanzung einer Kunstlinse ersetzt werden. In Kibosho muss in der Regel der Patientin einen geringen Eigenanteil tragen, um der Bevölkerung eine Wertschätzung der medizinischen Leistung anzuerziehen. Bei völliger Mittellosigkeit übernimmt die AKO e.V. die Kosten für die Operation, Nahtmaterial und einzupflanzender Kunstlinse.

Trachom: Eine Infektionskrankheit, die durch Fliegen und infektiöse Absonderungen der Augen übertragen wird. Schwere Lidfehlstellungen durch Vernarbung behindern den Lidschluss und gefährden die Hornhaut durch Austrocknen. Antibiotika und Lid-Operationen können helfen.

Onchozerkose (Flussblindheit): Die Erkrankung wird durch Fadenwürmer verursacht. Gelangen die Wurmlarven ins Auge, kann die Sehfähigkeit für immer zerstört werden. Die Erkrankung wird allerdings eher im südlichen und sumpfigen Teil Tansania angetroffen. Medikamente können die Vermehrung der Larven unterbinden.

Vitamin-A-Mangel: Vitamin A ist für die normale Funktion des Auges unerlässlich. Die Krankheit ist in den Regionen verbreitet die besonders von Dürrephasen und dem Mangel an frischen Früchten betroffen sind. Besonders Kinder sind von Mangelerscheinungen betroffen. Vitamin-A-Kapseln können vor Erblindung schützen.

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